Geschichte

330 Jahre Geschichte eines Hauses

Hier wird die über 300 jährige Geschichte des Hauses aufgezeigt.

Blick auf Schloß- und Marktplatz vom Schloß aus aufgenommen

Blick auf Schloß- und Marktplatz vom Schloß aus aufgenommen

 

Vom Bau im Jahre 1687 bis in das 21te Jahrhundert hinein.

Geschichte der Hauptstrasse33.de
(Ehemalige Hausnummer 77)
Isaac Pelloutier ließ im Jahr 1687 das Haus in der Hauptstraße 33 als Richthaus erbauen.

 

Am 12. Juni 1712 nahm Markgraf Georg Wilhelm, auf dem Balkon im 1. Stock den Huldigungseid der Bürgerschaft entgegen.

Bereits im Erlanger Idealplan von 1721 – sogenannter “Homann-Plan” – ist der heutige Häuserverlauf am Markt- und Schloßplatz zu sehen. Das Blatt wird in der Erlanger Stadtbücherei unter dem Zeichen IV B 8 aufbewahrt.

 

[Bild: Homannplan der Neu- und Altstadt von Erlangen]

1721 erschien in der Nürnberger Kartenoffizin des Johann Baptist Homann dieser Plan, der Alt- und Neustadt Erlangens zeigt. Die dunkleren Flächen der Häuserblocks im Westteil der Stadt waren bereits bebaut; Alt- und Neustadt sind baulich bereits zusammengewachsen. Durch die Anlage des Schloßgartens wurde die Stadt beträchtlich nach Osten erweitert, so daß dort noch jahrzehntelang genügend Bauplätze zur Verfügung standen. Schieber, Erlangen, München Der Röthelheimbach am unteren Bildrand liegt noch weit außerhalb der Stadt. Am linken Rand der Altstadt ist “als Raute” die Alte Veste zu sehen, die Martinskirche liegt noch weit vom Schuß in den Talauen der Regnitz. An der Einmündung der Schwabach die Industriesiedlung der “Werker”, an der wir bei unserer nächsten Etappe vorbeikommen, und noch ist der Altstädter Berg, der heutige Burgberg, von Äckern (und Weinbergen) überzogen.

 

[Bild: Abgebrannter Dachstuhl des Hauses]Etwa um 1840 wurde das Dach durch einen Brand zerstört und ohne die heutigen zwei Dacherker auf der Nordfront wieder aufgebaut. Das Haus beherbergte damals einen Vorläufer der höheren Mädchenschule, das Mädchen-Institut für höhere Stände “der Geschwister Sommer”.

Am 29. November 1950 brannte erneut der Dachstuhl des Anwesens Neupert-Krische ab. Im Zuge der Reparaturarbeiten wurden die bis heute erhalten Dacherker wieder aufgebaut. Weitere Bilder finden Sie im Archiv.